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Vor-Nachteile „Prepaid Kreditkarten“ in Bezug zur „Normale Kreditkarten“



prepaid karte

Die Zahl der Kreditkartenmodelle nimmt zu, man kann den Markt jedoch in zwei Segmente teilen: „Normale“ Kreditkarten und Prepaid Kreditkarten.

Sie unterscheiden sich vor allem in puncto Abrechnung. Zum einen kommt es darauf an, für wen die Kreditkarte bestimmt ist. Zum anderen muss berücksichtigt werden, wie, wo und wie oft die Karte zum Einsatz kommt. Daher lohnt es sich durchaus, sich mit beiden Kartentypen zu befassen, ehe eine Entscheidung getroffen wird.

Kein Guthabens

Wie bereits erwähnt, ist die Abrechnung das eigentliche Kriterium, in dem sich Prepaid-Kreditkarten und Normale Kreditkarten unterscheiden. Prepaid Karten funktionieren auf Basis eines Guthabens, das vorher auf das Kreditkartenkonto eingezahlt wird. Heißt: Wer 500 Euro auf das Konto überweist, kann später auch nur 500 Euro mit der Prepaid Kreditkarte umsetzen. Dadurch lässt sich sehr effektiv vermeiden, dass mehr Geld ausgegeben wird, als überhaupt vorhanden ist. Verbraucherschützer loben dieses Prinzip, weil es vor Überschuldung schützt.

Diese Prepaid-Karte kann wie eine Normale Kreditkarte genutzt werden, indem in Geschäften, Restaurants etc. bargeldlos gezahlt wird oder in Europa Bargeld abgehoben wird. Der Unterschied besteht darin, dass der Eigentümer zuerst einen bestimmten Geldbetrag auf die Kreditkarte einzahlen muss und über diesen im Anschluss frei verfügen kann.

Kostendifferenz

Aufmerksamkeit mit Beziehung zur den Kosten. Hier lauern die meisten Stolperfallen – und zwar auf beiden Seiten. Für die meisten Prepaid-Kreditkarten wird ein einmaliger Betrag verlangt, der auch als Kaufpreis oder Einrichtungs- bzw. Ausstellungsgebühr bezeichnet wird. Die Spanne reicht von kostenlos bis knapp 100 Euro und darüber hinaus. Hinzu kommt auch noch die Jahresgebühr, die ebenfalls von null bis über 100 Euro reicht. Bei einigen regulären Kreditkarten beträgt im Schnitt nur 20 bis 30 Euro und kann weltweit genutzt werden. Handelt es sich um eine goldene Karte oder eine andere, höherwertige Variante, sind es auch schon mal 80 Euro pro Jahr. Dahinter steht in der Regel dann aber deutlich mehr Leistung, wie zum Beispiel Versicherungen oder Rabattprogramme. Weitere Kostenstellen: Gebühren für Bargeldverfügungen am Automaten, Gebühren für den Auslandseinsatz und bei Prepaid-Kreditkarten mitunter sogar Pauschalen für die Einzahlung auf das Kartenkonto.

Welche Kreditkarten Varianten am besten für Sie geeignet ist entscheiden Sie bitte selber am besten:

  • Karte für den Urlaub: Für den Urlaub sind Normale  Kreditkarten meist die bessere Wahl. Denn bei einigen Prepaid-Kreditkarten gilt ein Limit, wie viel Geld vorab eingezahlt werden darf und die Prepaid-Karte wird nicht in allen Ländern außerhalb Europa akzeptiert.
  • Karte für Onlinegeschäfte: Wer seine Kreditkarte nur online benutzen möchte, um zum Beispiel im Ausland bestellen zu können, sollte eine Karte mit möglichst geringen Fixkosten wählen. Hier eignet sich sowohl die Prepaid- als auch die Normale Kreditkarte. Prepaid-Kreditkarten können Sie nur an Akzeptanzstellen benutzen, die mit einem Online-Lesegerät verbunden sind.
  • Gelegenheitsnutzer: Ist die Karte nur als Notanker gedacht, falls nicht genug Bargeld im Portemonnaie ist, reicht eine günstige Prepaid-Kreditkarte vollkommen aus. Entscheidend sind auch hier die Kosten. Idealerweise handelt es sich um eine komplett kostenlose Kreditkarte.
  • Vielnutzer: Verbraucher, die sehr oft mit Karte zahlen, fahren mit einer Normalen Karte, besser noch einer höherwertigen Variante, am besten.
  • Kinder/Jugendliche: Da Kindern und Jugendlichen kein Kredit eingeräumt werden darf, (keinen Kreditrahmen) bleibt hier ohnehin nur die Prepaid-Kreditkarte über.  Es kann nur über das aufgeladene Guthaben verfügt werden.
  • Verbraucher mit negativem Schufa-Eintrag: Ein Negativ-Merkmal in der Schufa-Akte führt dazu, dass Kreditkartenanträge abgelehnt werden. Auch in dem Fall ist die Prepaid-Kreditkarte die einzige Option. Es erfolgt keine Bonitätsprüfung.

Prepaid-Kreditkarten ermöglichen denjenigen den Zugang zu einer Kreditkarte, die keine andere Kreditkarte erhalten. 

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